-------> Liebe
23.03.2005, 11:55 Uhr
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Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können wie er sei. Wir lieben ihn einfach. Eben darin besteht ja die Liebe, dass sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen. Wir wissen, dass jeder Mensch, wenn man ihn liebt, sich wie verwandelt fühlt, wie entfaltet und dass auch dem Liebenden sich alles entfaltet, das Nächste, das lange Bekannte. Vieles sieht er wie zum ersten Male. Die Liebe befreit es aus jeglichem Bildnis. Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich spannende, dass wir mit dem Menschen, den wir lieben, nicht fertig werden: weil wir sie lieben; solange wir sie lieben. Man höre bloß die Dichter, wenn sie lieben; sie tappen nach Vergleichen, als wären sie betrunken, sie greifen nach allen Dingen im All, nach Blumen und Tieren, nach Wolken, nach Sternen und Meeren. Warum? So wie das All, wie Gottes unerschöpfliche Geräumigkeit, schrankenlos, alles Möglichen voll, aller Geheimnisse voll, unfassbar ist der Mensch, den man liebt-
Nur die Liebe erträgt ihn so.
Warum reißen wir?
Auch dies, damit wir Menschen begegnen, die nicht meinen, dass sie uns kennen ein für allemal; damit wir noch einmal erfahren, was uns in diesem Leben möglich sei-
Es ist ohnehin schon wenig genug.
Unsre Meinung, dass wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedesmal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind - nicht weil wir das andere kennen geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: Weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns. Er muss es sein. Wir können nicht mehr! Wir künden ihm die Bereitschaft auf weitere Verwandlungen einzugehen. Wir verweigern ihm den Anspruch alles Lebendigen, das unfassbar bleibt und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, dass unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei.
"Du bist nicht", sagt der Enttäuschte oder die Enttäuschte, "wofür ich dich gehalten habe."
Und wofür hat man sich gehalten?
Für ein Gehiemnis, das der Mensch ja immerhin ist, ein erregendes Rätsel, das auszuhalten wir müde geworden sind. Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat.
(Max Frisch - Du sollst dir kein Bildnis machen)
Sag niemals ++** ICH LIEBE DICH**++ wenn du es nicht so meinst.
Sprich nie über Gefühle, wenn diese nicht vorhanden sind.
Halte niemals meine Hand, wenn du mein Herz brechen willst.
Sag niemals du willst, wenn du nichts mit mir anfangen willst.
Schau mir niemals in die Augen, wenn alles was du sagst gelogen ist.
Sag niemals ++**hallo**++ wenn du ++**tschüss**++ meinst.
Wenn du wirklich für immer willst, dann sag es.
Und sag niemals für immer, wenn du für immer lässt mich weinen!!!
LiEbE bEgInNt MiT eInEm LäChElN,gEhT wEiTeR mIt EiNeM KuSs,EnDeT MiT tRäNeN...
LiEbE iSt WiE eIn KrIeG lEiChT zU BeGiNnEn,ScHwEr Zu BeEnDeN UnD nIe Zu VeRgEsSeN...
LiEbE nIe EiNeN jUnGeN dEr DiCh NiChT lIeBt, BrIcHt Er DiR dEiN hErZ dAnN nImMt Er DiR dEiN lEbEn......
MaNcHmAl HaSsT mAn DeN mEnScHeN dEn MaN aM mEiStEn LiEbT wEiL eR dEr EiNzIgE iSt DeR eInEn RiChTiG wEh TuN kAnN.....
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